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Moor und Ried

Moore und Riedlandschaften stehen unter strengem Schutz. Trotzdem hat die Zahl der Pflanzen- und Insektenarten in solchen Gebieten abgenommen. Seit 1850 sind in der Schweiz mehr als 90 Prozent der Moore verloren gegangen.
Verlust von Moorflächen in der Schweiz 1900-2010
| Region |
Moore um 1900 (ha) |
Moorflächen heute (ha) |
Verlust 1900-2010 (%) |
| Jura |
1594 |
253 |
84 |
| Mittelland |
16883 |
2623 |
84 |
| Alpennordflanke |
7147 |
1734 |
76 |
| Westliche Zentralalpen |
510 |
4 |
99 |
| Östliche Zentralalpen |
334 |
60 |
82 |
| Alpensüdflanke |
136 |
11 |
11 |
| Total |
26604 |
4684 |
82 |
Quelle: "Wandel der Biodiversität in der Schweiz", Hauptverlag 2010
Oft ist der Wasserhaushalt gestört oder es gelangen Nahrstoffe ins Moor. Sensible Arten werden dadurch verdrängt. Schutzgebiete brauchen sorgfaltige Pflege und Uberwachung.Das ist nicht überall der Fall. Zum Beispiel sind viele Entwässerungskanäle noch immer intakt. Für das naturliche Gleichgewicht in einem Feuchtgebiet, muss sich der Wasserhaushalt in einem optimalen Zustand befinden. Die Erhaltung der Pflanzenvielfalt verlangt Sachkenntnis und Motivation.
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Dokumente
20 Jahre Moorschutz Mängel im Vollzug Pro Natura
Moorschutz in der Schweiz Bundesamt für Umwelt
Moorregeneration Salomonstempel Pro Natura
Websites
Pro Riet: Förderung naturnaher Lebensräume im Rheintal
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